| Die YouGovPsychonomics Bankkunden-Typologie - 5 Bankkundentypen | ![]() |
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Unabhängige
In Sachen Leistung ist der Unabhängige ein Optimierer.
Hohe Performance steht bei seinen Zielen an erster Stelle. Für mehr Service auf Kostenvorteile zu verzichten oder für besseren Service gar zusätzliche Gebühren zu zahlen, kommt ihm nicht in den Sinn. Kostenlose bzw. sehr niedrige Kontoführungsgebühren und gute Konditionen sind ihm bei der Wahl der Hauptbank überdurchschnittlich wichtig. Der Unabhängige hat eine besonders hohe Kompetenz in Finanzangelegenheiten. Hier ist er in seinem Element und deshalb ist der Unabhängige gut über das Börsengeschehen informiert. Aufgrund seiner Kompetenz ist er auch bereit, höhere Risiken einzugehen und chancenorientiert zu investieren. Kompetenz drückt sich auch an anderer Stelle aus: Häufiger als alle anderen Typen vergleicht der Unabhängige viele Angebote und sucht sich dann das günstigste heraus. Dabei ist er unabhängig, d.h. nicht auf seine Hauptbank fixiert, es könnte sich sogar um das Angebot einer ausländischen Bank ohne regionale Niederlassung in Deutschland handeln. Als „Rosinen- Picker“ ist dem Unabhängigen natürlich wichtig, das beste aus den Finanzprodukten verschiedener Anbieter wählen zu können. Der Unabhängige besitzt die meisten Bankverbindungen aller Kundentypen. Er hat die niedrigste Bindung an die Hauptbank und den höchsten Wechsler-Anteil. Der Unabhängige legt ein aktives Informationsverhalten an den Tag. Dabei informiert er sich aus unabhängigen Quellen: Er liest Finanz-Zeitschriften, konsultiert das Internet und sieht sich im Fernsehen Wirtschaftsmagazine an. Weitere Finanz-Produkte plant der Unabhängige – öfter als andere Kundentypen – im Internet oder über einen Versicherungsmakler abzuschließen. Auf seinem „Einkaufszettel“ befinden sich aktuell vor allem Fonds und Aktien. |
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