Die YouGovPsychonomics Bankkunden-Typologie - 5 Bankkundentypen

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    Zugeknöpfte Zugeknöpfte

Der Zugeknöpfte lässt sich von seiner Bank nur ungern in die Karten schauen. Zwar ist er für kompetente Beratung aufgeschlossen und sucht auch den Kontakt zu seiner Bank. In der Beratung ist er jedoch ein schwieriger Kandidat, da er zu seinem Berater ein eher distanziertes Verhältnis pflegt und diesem gegenüber nur ungern seine Vermögensverhältnisse offen legt. In der Beratung verhält sich der Zugeknöpfte sach- und nicht beziehungsorientiert. Erschwerend für die Beratung kommt hinzu, dass der Zugeknöpfte sich als wenig kompetent in Gelddingen einstuft. Dennoch versucht er, durch den Vergleich mehrerer Angebote das beste Institut bzw. Produkt zu finden. Dabei ist er zu „kontrolliertem“ Risiko bereit und dementsprechend fremden Banken gegenüber durchaus aufgeschlossen.
Der Zugeknöpfte legt Wert darauf, dass ER zunächst auf eine Bank zugeht, um Rat einzuholen. Proaktive Angebote seitens seiner oder anderer Banken sind ihm nicht wichtig. Um sich zu informieren, nutzt er bevorzugt unabhängige Quellen wie das Internet oder er spricht mit Freunden, Bekannten und Verwandten. Trotz seines distanzierten Verhältnisses zu seiner Bank, wäre er aber durchaus bereit, höhere Gebühren zu zahlen, um sich beispielsweise auch Samstags in der Filiale beraten zu lassen. Der Zugeknöpfte ist somit hochwertigen Beratungsangeboten gegenüber aufgeschlossen – selbst wenn er ungern Auskunft über seine Vermögensverhältnisse gibt.
Bankprodukte wird er in Zukunft – öfter als andere Kundentypen – im Internet abschließen. Auch hier zeigt sich seine Distanz zum Berater. Geplant sind dabei in den nächsten 12 Monaten vor allem Sparanlagen oder Altersvorsorge-Produkte.
      
 


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