| Die YouGovPsychonomics Bankkunden-Typologie - 5 Bankkundentypen | ![]() |
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Eingeschränkte
Der Eingeschränkte beschäftigt sich nur ungern mit
Finanzangelegenheiten. Verantwortlich hierfür sind seine
geringen Handlungsspielräume, die sich durch seine
geringe Kompetenz/Bildung, sein somit niedriges Einkommen
und den dadurch eingeschränkten Finanzrahmen
ergeben. Fast 80% der Eingeschränkten haben nur
eine Bankverbindung, der höchste Ein-Bank-Kundenanteil
aller Segmente. Seine Wechselbereitschaft ist eher
gering ausgeprägt, jedoch stärker aus Gewohnheit als aus
überzeugung. Mit seiner Bank ist er eher unzufrieden.
Die Zurückhaltung des Eingeschränkten spiegelt sich auch in einer geringen
Berater- und Serviceorientierung wider. Er informiert sich faktisch nur
wenig, auch wenn er das gerne von sich behauptet. An Informationen,
Zusatzleistungen und persönlichen Angeboten seiner Bank ist er nicht
interessiert, da er darin wenig Nutzen für sich sieht. Wenn überhaupt,
bezieht er seine Informationen aus der Tageszeitung, über Freunde,
Bekannte und Verwandte. Produkte schließt der Eingeschränkte am
liebsten in der Filiale seiner Bank ab. Andere Vertriebswege sind ihm –
ebenso wie Direkt-Marketing – suspekt.
Risikoreiche Anlageformen scheut der Eingeschränkte wie der „Teufel das Weihwasser“. Preisvergleiche verschiedener Angebote und Anbieter unternimmt er in der Regel nicht. Er will (oder muss) kurzfristig über sein Geld verfügen können, langfristige und feste Geldanlageformen kommen folglich für ihn nur bedingt in Frage. Statt dessen nimmt er vergleichsweise häufig Kredite in Anspruch. |
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